Unicef

Bei Cubus glauben wir daran, dass es möglich ist, einen positiven Einfluss auf die Welt zu nehmen und einen Unterschied zu machen. Seit 2006 arbeiten wir deshalb mit UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, zusammen. Mithilfe der weltweit größten Hilfsorganisation für Kinder tragen wir dazu bei, deren Zukunft zu gestalten.

 

Cubus teilt seine finanziellen Spenden an UNICEF in zwei Beiträge. Ein Teil unseres Beitrages wird von UNICEF verwaltet und dorthin vergeben, wo die Not am größten ist. Aufgrund der wachsenden Zahl von Konflikten auf der ganzen Welt ist es besonders wichtig für UNICEF auf Gelder wie diese zugreifen zu können, wenn sie am dringendsten benötigt werden. Mit dem zweiten Beitrag investieren wir in die Gemeinden, in denen unsere Zulieferer ansässig sind. Dadurch können wir sicher sein, dass Kinder in der Umgebung unserer Produktionsstätten besonders unterstützt werden. Während der letzten Jahre haben wir uns insbesondere auf Bangladesch konzentriert.

 

Eine neue Zukunft für Straßenkinder in Bangladesch
Cubus hat sich ausdrücklich zum Ziel gesetzt, den schutzlosen Kindern Bangladeschs zu helfen; denjenigen, die auf der Straßen leben, kein Dach über dem Kopf und keine Erziehungsberechtigten zum Schutz haben. Rabeya ist eines dieser Kinder.

 

Rabeya - die Geschichte eines sechs Jahre alten Hausmädchens
Als Rabeyas Vater wieder heiratete, wurde das sechsjährige Mädchen weggeschickt, um als Dienstmädchen für eine andere Familie zu arbeiten. "Wenn ich den Abwasch nicht richtig gemacht habe, wurde ich mit einem Stock von der Frau des Hauses geschlagen. Ihre Töchter schlugen mich auch dann, wenn ich meine Arbeit perfekt gemacht habe", erzählt das inzwischen zehn Jahre alte Mädchen.

 

Nach Hause zurückzukehren war keine Option. Ihre Stiefmutter wollte nichts mit ihr zu tun haben und ihr Vater tat das, was seine Frau ihm befohlen hatte. Am Ende lief Rabeya weg und ging in die Hauptstadt Dhaka. Sie hatte Angst, aber entschied sich, lieber die Bedrohungen der Straße anstelle der täglichen Prügel mit dem Stock, die bereits bleibende Narben hinterlassen haben, auf sich zu nehmen.

 

Ein Polizist bemerkte das kurzhaarige Mädchen mit den großen Augen, die vor der Polizeiwache immer Müll sammelte. Durch den Verkauf von Kunststoff und Glas zur Wiederverwertung verdiente sie sich das nötige Geld für ein kleines Essen am Abend, bevor sie sich zum Ufer des Flusses begab, um dort zu schlafen. Der Polizist nahm das Mädchen zu einer der UNICEF-Anlaufstellen mit, die von Cubus unterstützt werden. Hier lebt sie jetzt mit 60 anderen Mädchen zusammen, die leider nahezu genau die gleiche Geschichte zu erzählen haben. Aber sie haben alle noch etwas gemeinsam: sie haben jetzt eine Zukunft vor sich. In der Anlaufstelle erhalten sie Essen, Zuwendung und eine Erziehung. Und was vielleicht genauso wichtig ist: Hier können sie KIND sein.

 

„Ich mag am liebsten mit Bausteinen bauen, Mensch-ärgere-dich-nicht spielen und ich mag auch tanzen und singen“, sagt Rabeya und lächelte so breit, dass ihr roter Lippenstift beginnt abzubröckeln. Die Zehnjährige wird nicht zurückblicken. Sie will in Dhaka bleiben und hofft, dass sie eines Tages in der Lage sein wird,  Medizin zu studieren. "Ich will Ärztin werden, damit ich armen Kindern wie mir helfen kann.”

 

Eine Investition in die Zukunft
 Mit Hilfe von UNICEF schützt Cubus Kinder vor Ausbeutung und Kinderarbeit, Gewalt und Prostitution. "Es ist ein Weg für uns alle, um sicherzustellen, dass Kinder wie Rabeya überleben und heranwachsen können. Kinder sind die Zukunft Bangladeschs. Die Investition in die Entwicklung von Kindern ist deshalb eine Investition in die Zukunft ", sagt Marius Varner, CEO von Cubus.